GUT ZU WISSEN

"Ist so ein Windrad denn nicht sehr laut?", "Wie geht das mit dem Vogelradar?"

Wir beantworten Ihnen gerne diese und noch viele weiter der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Technik und Umwelt.

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FLEXIMAUS SCHÜTZT FLEDERMÄUSE

Eine permanente und automatisierte Funktionsüberwachung der Firma Fleximaus ermöglicht nun den verbesserten Schutz von Fledermäusen. Dieses durch Monitoring und Verhaltensforschung optimierte Programm lässt Windenergieanlagen genau dann anhalten, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sich Fledermäuse auf Rotorhöhe befinden. Dabei arbeitet der Algorithmus mit Sensoren, die die Windgeschwindigkeit, die Außentemperatur, die Niederschlagsintensität, die Uhrzeit und die Helligkeit im Windpark messen – alles Faktoren, die einen besonderen Einfluss auf das Jagdverhalten von Fledermäusen nehmen. Durch dieses Programm ergeben sich also nur Vorteile: Die Fledermäuse werden besser geschützt, die Ertragsverluste der Anlagen um die Hälfte reduziert und Schutzabschaltphasen deutlich verringert. 

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WIE LAUT IST ES UNTER EINEM WINDRAD?

Stimmt,  im Maschinenhaus in 140m Höhe ist es fast halb so laut wie in einer Disco. Aber vergessen wir einmal die Schallgutachten mit ihren Dezibel-Berechnungen und hören wir uns an, wie es sich am Fuss eines Windrades wirklich anhört:

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WIE FINDEN DAS UNSERE KÜHE?

Wie man sieht, erfreut sich eine jede Kuh auf der Weide über den schattigen Pfad, der ihnen Schutz an heißen Tagen spendet.

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NEUE BELEUCHTUNGS-STRATEGIE FÜR WINDENERGIEANLAGEN

Um den Flugverkehr nicht zu gefährden, müssen Windenergieanlagen, die über 100 Meter hoch sind, beleuchtet bzw. befeuert werden. Bisher verfügen Windparks nur über eine kontinuierliche nächtliche Beleuchtung, wie beispielsweise Blinken. Das soll sich nun mit der sogenannten bedarfsgesteuerten Befeuerung (BNK) ändern. Diese blinkt nämlich nur dann, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert. Da das nächtliche Dauerblinken entfällt, stört diese neue Technologie die Anrainerinnen und Anrainer weniger. Darüber hinaus schützt es lichtsensible Ökosysteme vor Lichtsmog. Entsprechende Demonstrationsanlagen in Deutschland zeigten eine reduzierte nächtliche Lichtaktivität von mindestens 90 Prozent. 

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WIE GEHT DAS MIT DEM VOGELRADAR?

Das "normale" Vogelschlagrisiko bei Windrädern ist nach allen bisherigen Erfahrungen vernachlässigbar. Dies gilt allerdings nicht in Regionen mit ausgeprägtem saisonalen Vogelzug. Bei einem unserer letzten Projekte im Koralmgebiet herrschte Unsicherheit unter den Fachgutachtern hinsichtlich des Konfliktpotentials Windpark/Vogelzug.

Wir haben die Installation eines Vogelradars angeboten, welches die Anlagen bei Annäherung einer (einstellbaren) Anzahl und Grösse von Vögeln rechtzeitig abstellt.

Das hat die Gutachter und auch die Behörde überzeugt. Eine technische Lösung zum Schutz der Avifauna, die nach unserer Überzeugung bald Stand der Technik werden wird.

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WAS HALTEN REHE EIGENTLICH DAVON?

Würde ein Windrad wirklich zu viel Lärm erzeugen oder sich als eine bedrohliche Umgebung für Tiere erweisen, dann hätte sich diese kleine Reh Familie wohl kaum den schattenspendenden Fuß eines Windrads als bevorzugten Platz zum Ausruhen gesucht.

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SELBSTKLETTERNDER MONTAGEKRAN REVOLUTIONIERT DEN AUFBAU VON WINDENERGIEANLAGEN

Die Firma Enercon forscht laufend an innovativen und effizienten Technologien. Im Hinblick auf den optimierten Aufbau von Windenergieanlagen ist ihnen nun der Durchbruch gelungen: Mit dem selbstkletternden Montagekran wird nicht nur die große Kranstellfläche reduziert, auch Ressourcen werden eingespart. So können der Kran und die benötigten Materialen mit nur elf LKWs transportiert werden. Darüber hinaus ist der neue CE-zertifizierte Kran nicht nur um ein Viertel kleiner als der alte, er ist auch sicherer, günstiger und schafft einen geordneten Arbeitsbereich. Innerhalb eines Tages kann ein neues Windrad aufgebaut werden. Auch ein einfacher Abbau und ein müheloses Recycling werden dadurch ermöglicht. 

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WINDKRAFT UN DBIRKHUHN - AUSGLEICHSMAßNAHMEN

Die wissenschaftliche Auswertung des Einflusses von Windrädern auf die Birkhuhnpopulation an Hand von 7 österreichischen alpinen Windparks zeigt: „Windkraftnutzung und Birkhuhnschutz sind vereinbar“

Soll ein Windpark im Lebensraum von Birkwild errichtet werden, so kann dieser Eingriff durch entsprechende Ausgleichsmnassnahmen kompensiert werden.

Mehr noch: durch die Verpflichtung des Windpark-bertreibers können die Lebensräume für Raufusswild nachhaltig erhalten, verbessert, oder überhaupt neu geschaffen werden.

 

Durch die fortschreitende Verwaldung und Verheidung kommt es ohne entsprechende Massnahmen zur laufenden Verschlechterung bzw Verringerung von Lebensraum für das Birkwild und damit zur Abwanderung.

Sehen Sie an dem beiliegenden Beispiel mit welchen relativ einfachen Massnahmen gegengesteuert werden kann.

Durch den Windpark- und den damit vorgeschlagenen Ausgleichsmassnahmen- kommt es so insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensbedingungen für die Population.

Ohne den Windpark wäre in dem anliegend dargestellten Beispiel mit einem „mittelfristigen Erlöschen der Birkwildpopulation am Kleinalpl…“ zu rechnen gewesen.

Lesen Sie einen Auszug aus den geplanten Massnahmen.

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